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Die Gründergeneration der ABF

Die ABF wurde im Jahr 1977 ursprünglich als Apotheke Breitscheidstrasse von Marianne Schreier in Fürth gegründet. Jochen Schreier stieß nach der Übernahme der elterlichen Apotheke in Nürnberg und weiteren beruflichen Stationen in Pharmazie und Medizin im Jahr 2000 zum Unternehmen. 2001 wurde das Reinraumlabor an der Otto-Seeling-Promenade gegründet. Die Gesellschaftsform wurde in ABF OHG gewandelt. Im Jahr 2006 erfolgte die Zusammenführung aller bis dahin entstanden Betriebsteile und wurde unter dem Markendach der ABF zusammengeführt.

Beide Unternehmensgründer haben 40 Jahre in ihren Berufen gearbeitet. Marianne Schreier hatte ihr Pharmaziepraktikum im Odenwald absolviert und Pharmazie in Bamberg und an der Friedrich-Alexander Universität in Würzburg studiert. Die gebürtige Hessin siedelte nach ihrer Heirat mit Jochen Schreier nach Fürth um und gründete als dreifache Mutter 1977 die damalige Apotheke Breitscheidstrasse in Fürth.

Jochen Schreier machte sein Pharmaziepraktikum in Nürnberg und studierte ebenfalls in Würzburg, wo sich beide auch kennen lernten. Er übernahm nach dem Staatsexamen die väterliche Apotheke in Nürnberg und gründete nach deren Verkauf die Altstadt-Apotheke im Ärztekollegium am Albrecht-Dürer-Platz in Nürnberg. Ihm wurde im Jahr 1988 als erstem Berufsvertreter überhaupt der Titel „Apotheker des Jahres“, verbunden mit dem Deutschen Marketingpreis der Pharmazie verliehen. 1990 nahm Jochen Schreier 10 Jahre Auszeit von der Pharmazie und wechselte ins Medizinmanagement. Er gründete und errichtete mit einem Partner die interdisziplinäre EuromedClinic und das Hotel Pyramide in Fürth und war 10 Jahre lang Vorstand der Euromed AG. Für diese Leistung erhielten beide Unternehmer den Bayerischen Innovationspreis und wurden vom ManagerMagazin, von SAP und dem globalen Consultingunternehmen ErnstYoung zu „Entrepreneuren des Jahres“ 1998 in der Kategorie Dienstleistungen gewählt.

Nach seinem gesundheitsbedingten Ausscheiden aus der Euromed AG im Jahr 2000 kehrte er reich an Erfahrungen in der integrierten Medizin zur Pharmazie zurück und widmete sich im Apothekenunternehmen seiner Frau der Sterilherstellung von patientenindividuellen Infusionslösungen im ABF-Reinraumlabor und vor allem dem geschäftlichen Overhead des schnell wachsenden Unternehmens.

Zum 31.08.2010, dem Datum der Geschäftsübergabe an zwei der drei Kinder der Gründergeneration, beschäftigt das Unternehmen ABF 76 Mitarbeiter.

 

 

Generationswechsel in der ABF

Die ABF OHG wurde mit dem Austritt der Gesellschafter Marianne und Jochen Schreier in die Hände der Nachfolgegeneration übergeben. Das Unternehmen wird ab dem 01.09.2010  von ihrer Tochter Apothekerin Eva Schreier nahtlos als ABF, Apothekerin Eva Schreier e.K weitergeführt. Ihr zur Seite steht ihr Bruder Dipl.-Ing. Max Schreier MHBA, der den administrativen Teil der Geschäftsführung mit Generalvollmacht übernimmt. Im September 2010 stößt die ABF-Apotheke Königswarterstrasse (frühere Park-Apotheke) zur Unternehmensfamilie.

Eva Schreier studierte an der Eberhard Karls-Universität in Tübingen Pharmazie und machte ihr anschließendes praktisches Jahr in München, bevor sie nach der Geburt ihrer Tochter im Jahr 2007 als Apothekerin in die ABF eintrat und sich konsequent auf ihre Rolle als deren künftige Chefin vorbereitete.

Max Schreier studierte an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen Verfahrenstechnik und schloss sein Studium mit dem Diplom-Ingenieur-Abschluss ab. 2004 trat er ins elterliche Unternehmen als nichtpharmazeutischer Assistent der Geschäftsleitung ein. An der European Business School in Oestrich-Winkel absolvierte er den post-graduate-Studiengang „General Management“. 2007 erhielt er Generalvollmacht für die Administrativen Aufgaben des Unternehmens. Im Februar 2010 bekam er seinen Master-Titel MHBA am Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie von Prof. Schöffski an der FAU in Nürnberg.

Marianne und Jochen Schreier bleiben der ABF als ehemalige Gesellschafter eng verbunden. Jochen Schreier hält zudem den Vorsitz des freiwilligen Strategischen Beirates der ABF, dem auch der bekannte Fachanwalt für Medizinrecht Hartmut Günther (Kanzlei Preißler und Partner) und der Wirtschaftsprüfer Peter Gerd Fischer (Kanzlei Fischer&Partner) angehören.

Eva und Max Schreier haben in Ihrer Rede zum Betriebsübergang betont, dass sie das elterliche Unternehmen voller Enthusiasmus in die Zukunft führen wollen. „Wir freuen uns darauf, die ABF jetzt nicht nur zu übernehmen wie sie ist, sondern mit eigenen Impulsen und Ideen weiter zu entwickeln“.

Das Unternehmen ist der Stadt Fürth eng verbunden und seit Jahren im Sport- und Kultursponsoring aktiv.

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